Das Gehirn koordiniert Muskelbewegungen und steuert Bewegungsabläufe, es reguliert die Tätigkeit von Organen, Drüsen und Hormonen, es empfängt und bewertet alle Sinneseindrücke aus den Augen, der Nase, den Ohren, der Zunge, der Haut, den Muskelrezeptoren und dem Gleichgewichtsorgan und hier befindet sich die Basis unseres Planens, Denkens, Handelns und Erinnerns.

Als Gehirnkinesiologin liegt mein Augenmerk bei einer Balance im Erkennen von Unausgeglichenheiten des Nervensystems. Wenn sich z.B. Stress bei den Augen zeigt, dann werden alle Strukturen von der Netzhaut bis zur Großhirnrinde ausgetestet und ergänzend die neuronale und biochemische Kommunikation überprüft.

Das Gehirn bezieht sich immer auf bereits gemachte Erfahrungen und koordiniert das Verhalten und Empfinden aus der Erinnerung heraus. Jede Erfahrung wird gespeichert und beeinflusst dann wieder unser weiteres Handeln. Weil nur ein geringer Teil der Prozesse bewusst ist, lassen sich bewusst auch nur sehr eingeschränkt gelernte Verhaltens- und Bewegungsabläufe verändern. Mit einer kinesiologischen Balance können unbewusste und bewusste Bereiche gleichermaßen verändert werden und weil alle körperlichen Vorgänge mit dem Nervensystem in Verbindung stehen, wirkt eine Gehirnbalance doppelt effizient auf das Körpersystem ein.